Music Worx Hamburg

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01.12.2015, 11:45 Uhr

Mit dem Projekt Music WorX fördert die Kulturbehörde gezielt die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle im Musikmarkt. Seit 2014 veranstaltet sie zusammen mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft den Music WorX Day, auf dem sich Start-ups aus ganz Deutschland einer Fachjury präsentieren. Beim gestrigen zweiten Music WorX Day wurde das Hamburger Unternehmen Indigo Engineering ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. 

Music WorX Day 2015

Fotos: Selim Sudheimer

Die Indigo Beat Machine von Indigo Engineering ist im Kern eine zunächst als Android-App konzipierte „Loop-Station“ mit der sich Klangbausteine erstellen lassen. Gründer Johann Vollmer überzeugte die Jury vor allem mit dem Ansatz, dabei das Thema "co-created music" in den Vordergrund zu stellen: Nutzer sollen ihre Tracks über eine offene Online-Bibliothek frei teilen können. Die „Soundschnipsel“ anderer User sollen sich so für eigene Werke verwenden lassen können. Auch die anwesenden Gäste sahen hier ein hohes Innovationspotential und so erhielt Indigo Engineering auch den Publikumspreis in Form eines Mediapreises im Branchenmagazin Musikmarkt.

 Kulturstaatsrat Dr. Horst-Michael Pelikahn: „Der Music WorX Day 2015 hat erneut gezeigt, dass wir mit dem Ansatz richtig liegen, Ertragsmodelle in der Musikwirtschaft zu unterstützen, die die Digitalisierung und technische Neuerungen nutzen und weiterentwickeln. Es ist beeindruckend, wie viele kreative Menschen es gibt, die sich in der Musikwirtschaft mit innovativen Ideen neue Geschäftsmodelle erschließen. Hamburg ist ein herausragender Standort für die Musikwirtschaft in Deutschland und ein gutes Pflaster, um innovative Ansätze umzusetzen. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner des Music WorX Days 2015.“

 Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft: „Nachdem bereits der erste Music WorX Accelerator letztes Jahr ein großer Erfolg war, freuen wir uns, auch über seine zweite Ausgabe sagen zu können, dass es sich lohnt, neue und innovative Ansätze in der Musikwirtschaft zu fördern. Wir schauen gespannt auf die nächsten Jahre.“

 Kulturstaatsrat Dr. Horst-Michael Pelikahn eröffnete die Veranstaltung. Steffen Holly vom Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie hielt einen Impulsvortrag. Neben Indigo Engineering präsentierten sich die Start-up-Unternehmen Adore, Conduct-it, Crowdmates, Soundnotation, Your Requiem/Timbre and Texture. Zu der Veranstaltung im Hamburger Nochtspeicher kamen rund 100 Gäste. Kathrin Kaufmann von den Digital Media Women moderierte den Abend. 

 
 

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